Salar de Uyuni – Tag 4

Der vierte und letzte Tag begann bereits vor dem Sonnenaufgang. Als die Sonne aufging befanden wir uns bereits mitten in der Salzwüste. Im Dämmerlicht war es kaum zu unterscheiden, ob wir uns tatsächlich in einer Eiswüste oder in einer Salzwüste befanden. Auch die Temperatur sprach eher für die Eiswüste.

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Wir verharrten also im Auto, bis sich die ersten Sonnenstrahlen zeigten und unsere Glieder wärmten. Wir nutzten die einmalige Szenerie und machten einige Quatschfotos, bis uns warm wurde.

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Dann ging es auf die Isla Incahuasi, die sich mitten aus dem Salar erhebt. Auf dieser Insel befinden sich in erster Linie Kakteen, sehr alte Kakteen zum Teil. Die Insel liess sich in einem kleinen Wanderweg in etwa einer halben Stunde erkunden. Zwischendurch setzten wir uns und genossen einfach nur die Stille. Ausser dem Wind, einem kleinen, fliegenden Insekt und dem gelegentlichen Klicken meiner Kamera war nichts zu hören – völlige Stille.

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Dann ging es noch mal ins Zentrum des Salars, wo wir weitere Perspektiven Bilder aufnahmen. Es war schon eine abgefahrene Umgebung – einfach surreal.

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Zum Abschluss ging es dann noch mal in ein Salzmuseeum, das früher einmal das erste Salzhotel im Salar war. Aufgrund des Verbots, im Salar Hotels oder andere Infrastruktur zu errichten, wurde es in ein Museum umfunktioniert. So nahm die Uyuni Tour ihr Ende, wir liessen uns in der gleichnamigen Stadt Uyuni, am Rande des Salar, absetzen.

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Tag 4 in Bildern

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Salar de Uyuni – Tag 3

Der dritte Tag begann wieder zeitig. Als erstes Highlight sahen wir die Lagoa Colorada, die rote Lagune. Glücklicherweise hatten diese am Vortag nicht mehr geschafft, so zeigte sie sich uns gemeinsam mit dem Morgennebel und bot so die noch beeindruckendere Kulisse.

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Dann ging es zum Arbol de Piedra, dem Baum aus Stein. Es war ein speziell geformter Stein mitten in der Wüste. Um ihn herum waren noch weitere Felsen, die wir auch nach Herzenslust erklommen. Mich erinnerte es etwas an das Hochplateau des Teide auf Teneiffa.

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Dann sahen wir noch weitere Lagunen, an denen sich Horden von Pelikanen versammelt hatten. Wir hielten insgesamt an 5 verschiedenen Lagunen. Ich tauschte mich ein wenig mit Andy, einem Engländer, der mit seiner Freundin Helen reiste, über Fotografie aus. Im Team schlichen wir uns wie die Jäger an unsere Beute, die Motive, heran.

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Am Abend kamen wir dann bereits am Rand des Salar an. Wir schliefen in einem der Salz Hotels, die es rund um den Salar gibt. Tatsächlich besteht hier alles aus Salz. Das Salz wird zunächst zu Klötzen gepresst, um als Mauerstein zu dienen. Auch die Betten bestehen aus ähnlichen Bausteinen. Der gesamte Boden ist ausgelegt mit: Na, was könnte es sein? Richtig! Groben Salzkörnern. Als Highlight gab es eine heisse Dusche und Strom für 3 Stunden, um die Akkus für den finalen Tag aufzuladen.

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Tag 3 in Bildern

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Salar de Uyuni – Tag 2

Der Zweite Tag begann sehr früh. Schon um 05:30 fuhren wir los, den Sonnenaufgang sahen wir uns aus dem Auto heraus an. Der Tag begann zudem direkt mit eine Hiobsbotschaft: Ich wollte gerade die ersten Sonnenstrahlen einfangen, die sich über die Bergspitzen wagten, doch leider wollte meine Kamera nicht mehr scharf stellen. Was ich auch versuchte, Autofokus, manueller Fokus, mit zwei versdchiedenen Objektiven, ich konnte keine scharfen Bilder mehr schiessen…

Am ersten Rastplatz angekommen, ich schmollte noch wegen meiner vermeindlich kaputten Kamera, entdeckte ich plötzlich ein kleines Tier auf einem der Felsen hocken, es starrte erwartungsvoll in meine Richtung. Aufgeregt winkte ich Adela zu mir, denn ich kannte dieses Tier, dass hier in den Anden heimisch ist nur zu gut: Es war ein Chinchilla in freier Wildbahn. Hier hätten sich wohl auch meine Kleinen wohl gefühlt.

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Ansonsten hielt sich die Fauna in dieser lebensfeindlichen Umgebung eher zurück. Einzig: Wir entdeckten noch ein paar Renn-Raupen, die offenbar für Olympia 2016 trainierten. Noch nie habe ich Raupen so schnell spurten sehen. Glücklicherweise funktionierte meine Kamera mit zunehmender Aussentemperatur wieder normal, so dass ich eine von ihnen virtuell einfangen konnte.

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Die Mittagspause machten wir an einer heissen Quelle. Wo wir nach zwei Tagen endlich mal wieder ein Bad nehmen konnten. In den spartanischen Unterkünften gab es in der Regel keine Duschen und wenn, wären sie wohl kaum warm gewesen. So nutzten wir die Gelegenheit, uns sauber zu schrubben und dabei gleichzeitig noch aufzuwärmen.

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Im weiteren Verlauf des Tages passierten wir noch einige Lagunen, in denen Horden von Pelikanen auf Nahrungssuche waren. Ihnen machte das Salzige Wasser und der hohe Siliziumanteil in der Erde offenbar ebenfalls nichts aus.

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Eine der Lagunen war die Laguna Verde, Mineralien sorgen für die grünliche Wasserfarbe.

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Zum Tagesabschluss hielten wir noch bei den Geysiren.

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Tag 2 in Bildern

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