Galapagos Inseltour Tag 5 – Isla Floreana

Devils Crown

Nach dem Frühstück ging es noch einmal schnorcheln. Wir legten an der Devils Crown an und schlüpften in die Neoprenanzüge. Wir waren gerade ein paar Minuten im Wasser, als Adela mich plötzlich heftig am Arm zog. Ich wusste nicht was los war und sah mich um. Eine riesige Schildkröte schwamm etwa einen halben Meter neben mir, ich hätte sie fast gerammt!

Wir entdeckten insgesamt zwei von ihnen und schwammen eine halbe Stunde mit ihnen durch die Bucht. Was für ein Erlebnis!

Post Office Bay

Am Mittag ging es dann zur Post-Office-Bay. Hier gab es wenig Tierwelt zu sehen, das Highlight war etwas anderes. Hier ist eine Poststation im Nirgendwo errichtet worden. Ehrlich gesagt eher ein Briefkasten als eine Poststation. Die Idee dabei ist, dass jeder hier seine Postkarten hinterlegen kann. An stelle eines Postmanns werden diese aber von anderen Touristen ausgeliefert, und zwar persönlich. Wir hatten leider keine Karten vorbereitet, so sahen wir also die Postkarten der Anderen durch und suchten welche, die wir ausliefern konnten. So fanden wir zwei Karten, die bald ihren Weg mit uns ins Rheinland nehmen werden, wo wie sie dem Empfänger überbringen werden.

Punto Cormorant

Am Nachmittag liefen wir dann noch den Punta Cormorant an, der hauptsächlich wegen der Landschaft und der Lagune angelaufen wird, in der sich häufig Flamingos tümmeln. Die Flamingos waren recht weit weg und deshalb kaum zu fotografieren, aber wir hatten ja auch schon zur Genüge welche gesehen.

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Was wir statt dessen zu sehen bekamen, waren große Einsiedler Krebse, die sich allerhand nette Häuser erbeutet hatten. Sie liefen überall am Wegesrand herum und versuchten sich vor uns zu verstecken oder sich tot zu stellen. Niedliche Tierchen.

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Am Strand entdeckten wir noch allerhand Schätze. Angespülte Seeigel, tote Mini-Schildkröten, Muscheln und anderes Getier, aus denen jemand ein Kunstwerk geschaffen hatte.

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Wir sahen uns noch den Sonnenuntergang an und verbrachten dann den letzten Abend auf der Encantada.

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Die Bilder des Tages

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Galapagos Inseltour Tag 4 – Gardner Bay (Isla Española)

Am vierten Tag hatten wir auf die Isla Española übergesetzt. Der erste Spot, den wir besuchten, war die Gardner Bay. Hier war nicht viel Programm angesagt, wir hatten einige Stunden Zeit, den Strand zu geniessen. Recht schnell gesellte sich ein weiterer einheimischer Vogel zu uns, der Mocking Bird, die Spott Drossel. Auf der Suche nach Wasser hoffte er, bei den Touristen etwas zu ergattern, was aufgrund des Eco Tourismus allerdings untersagt ist.

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Ansonsten lagen wie an fast allen Stränden viele Seehunde herum. Das Meer war auch hier wieder in den schönsten Blau-Tönen gefärbt, kaum vorstellbar.

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Wir spazierten am traumhaften Strand entlang, machten Sandbilder, spielten mit den Seehunden und fotografierten die Mocking Birds, Krebse und was uns noch so vor die Linse kam.

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Adela sammelte Muscheln, um daraus kleine Kunstwerke zu gestalten.

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Die Pelikane glitten über das Wasser, die Seehunde ließen sich darin herum treiben. In einem Wort ausgedrückt: Es war einfach idyllisch!

Galapagos Inseltour Tag 3 – Isla San Cristobal

Über Nacht hatten wir zur Isla San Cristobal übergesetzt, die östlichste der Galapagos Inseln, auf der sich auch die Amtshauptstadt befindet. Wir lagen jedoch noch vor der Küste.

Kickers Rock / Leon Dormido

Als erstes liefen wir den Kicker Rock an, der aufgrund seiner Form auch Leon Dormido, also schlafender (See-)Löwe genannt word. Der Fels wird durch einen etwa 20 Meter breiten Spalt getrennt, durch den wir hindurch schnorchelten. Hier gab es wieder reichlich unterwasser Welt zu begutachten. Allerdings war das Wasser hier schon etwas tiefer und dadurch auch kälter. Selbst durch die Neopren Anzüge fröstelte es uns nach einiger Zeit ganz schön. Hier waren wieder haufenweise Haie im Wasser, allerdings nur Schemenbhaft in der Tiefe zu erkennen. Ich tauchte ein paar mal weiter hinunter, um sie etwas besser aus der Nähe sehen zu können. Mit Haien zu tauchen hätte ich mir nicht erträumen lassen.

Isla Lobos

Danach ging es dann auf die nahe gelegene kleine Isla Lobos, die sich vor der Küste von San Cristobal befindet. Wir landeten in einer seichten Bucht mit glasklarem Wasser. Schon vom Zodiac aus konnten wir die Seehunde spielend im Wasser herum tollen sehen. Die hatten Spaß!

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Auf der Insel angekommen machten wir einen kleinen Spaziergang. Dabei trafen wir direkt auf die sehnsüchtig erwarteten Blue Footed Boobies, die wir hier auch aus nächster Nähe betrachten konnten. Das sind wirklich faszinierende Vögel. In der Luft fliegen sie in Schwärmen und stoßen blitzschnell und pfeilgerade ins Wasser hinunter, um mit Schweizer-Effizienz Fische zu erbeuten. Wenn man sie dann direkt vor einem sieht, mit ihrem dümmlich schielenden Blick, dem trotteligen Watschel-Gang mit ihren blauen Donald Duck Füssen und dem kläglichen Pfeif-Geräusch, dass sie gelegentlich von sich geben um Weibchen zu beeindrucken, kann man sich kaum vorstellen, dass es sich dabei um das selbe Tier handelt.

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Nichts desto Trotz, die Blue Footed Boobies sind wirklich ein Erlebnis. Selten hatten wir einen so speziellen Vogel gesehen. Da wir in der Paarungszeit hier waren, führten sie sogar manchmal ihren Paarungs-Tanz für uns auf. Ein großartiges Schauspiel, bei dem das Männchen Pfeift, ab und zu sein Gefieder aufplustert und beide abwechselnd ein Bein anheben und dabei umeinander herum tanzen. Faszinierend!

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Ein paar der Boobies hatten auch schon kleine Küken bekommen, die noch höchst unbeholfen erste Flugversuche unternahmen. Die plusterigen Federn wollten ihnen aber noch keinen Auftrieb verleihen.

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Nach dieser Attraktion waren die anderen Tiere wie Seelöwen und Iguanas schon fast nebensächlich geworden.

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Auf dem Rückweg zum Boot machten wir allerdings noch eine andere spannende ornithologische Entdeckung. Wir hatten schon häufig die Fregattvögel (Fregats) gesehen. Nicht zu letzt in Mancora, wo sie im Schwarm auf Fischjagd gegangen waren. Allerdings zeigen sie sich in der Regel nur aus der Ferne und bei der Jagd. Hier waren sie in der Paarungszeit, in der abwechselnd die Männchen und die Weibchen auf das Nest aufpassen. Die Männchen haben einen roten Kehlsack, den sie nach Bedarf mit Luft aufpusten können.

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Ob dies allerdings zur Abschreckung für andere Feinde, die es hier ja zum Glück kaum gibt, dienen soll ist mir unklar. Es könnte genau so gut bedeuten: Hallo hier bin ich mit meinem Nachwuchs, bitte plündere mein Nest aus. Anyway. Ein optisches Schauspiel und Highlight für uns war es allemal!

Puerto Baquerizo Moreno – Isla San Cristobal

Zu guter Letzt besuchten wir noch die Hauptstadt der Galapagos Inseln: Puerto Baquerizo Moreno. Wir besichtigen ein ziemlich langweiliges Besucherzentrum, dessen einziges Highlight eine Landschildkröte war. Es war eine der letzten Galapagos-Schildkröten Männchen, das ähnlich wie der berühmtere Lonesome George, maßgeblich zur Erhaltung der Art beigetragen hatte.

Wir hatten ein bisschen Zeit und nutzten die einzige Gelegenheit während der Bootsfahrt, eine Internetleitung zu bekommen. So konnte ich, zu mindest nach der lokalen Zeitzone gerade noch rechtzeitig, meine Geburtstagsgrüsse an Schulzi übermitteln. Happy Birthday Buddy!

Die Bilder des Tages

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