Galapagos Inseltour Tag 6 – Charles Darwin Station

Charles Darwin Station

Am letzten Tag wurden wir wieder in Puerto Ayora abgesetzt, wo wir unsere Reise begonnen hatten. Hier besuchten wir noch die Charles Darwin Station, einer Aufzuchtstation für Iguanas und Glapagos Schildkröten, um den Fortbestand der Rassen zu sichern. Die großen Landschildkröten waren schon sehr beeindruckend, aber kein Vergleich zu denen, die wir in freier Natur im Wasser gesehen hatten.

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So ging unsere Schiffstour mit ein bisschen Geschichte zu Ende. Wir suchten uns eine Unterkunft, in der wir noch ein paar Tage für uns auf der Insel genießen konnten.

Galapagos Inseltour Tag 5 – Isla Floreana

Devils Crown

Nach dem Frühstück ging es noch einmal schnorcheln. Wir legten an der Devils Crown an und schlüpften in die Neoprenanzüge. Wir waren gerade ein paar Minuten im Wasser, als Adela mich plötzlich heftig am Arm zog. Ich wusste nicht was los war und sah mich um. Eine riesige Schildkröte schwamm etwa einen halben Meter neben mir, ich hätte sie fast gerammt!

Wir entdeckten insgesamt zwei von ihnen und schwammen eine halbe Stunde mit ihnen durch die Bucht. Was für ein Erlebnis!

Post Office Bay

Am Mittag ging es dann zur Post-Office-Bay. Hier gab es wenig Tierwelt zu sehen, das Highlight war etwas anderes. Hier ist eine Poststation im Nirgendwo errichtet worden. Ehrlich gesagt eher ein Briefkasten als eine Poststation. Die Idee dabei ist, dass jeder hier seine Postkarten hinterlegen kann. An stelle eines Postmanns werden diese aber von anderen Touristen ausgeliefert, und zwar persönlich. Wir hatten leider keine Karten vorbereitet, so sahen wir also die Postkarten der Anderen durch und suchten welche, die wir ausliefern konnten. So fanden wir zwei Karten, die bald ihren Weg mit uns ins Rheinland nehmen werden, wo wie sie dem Empfänger überbringen werden.

Punto Cormorant

Am Nachmittag liefen wir dann noch den Punta Cormorant an, der hauptsächlich wegen der Landschaft und der Lagune angelaufen wird, in der sich häufig Flamingos tümmeln. Die Flamingos waren recht weit weg und deshalb kaum zu fotografieren, aber wir hatten ja auch schon zur Genüge welche gesehen.

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Was wir statt dessen zu sehen bekamen, waren große Einsiedler Krebse, die sich allerhand nette Häuser erbeutet hatten. Sie liefen überall am Wegesrand herum und versuchten sich vor uns zu verstecken oder sich tot zu stellen. Niedliche Tierchen.

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Am Strand entdeckten wir noch allerhand Schätze. Angespülte Seeigel, tote Mini-Schildkröten, Muscheln und anderes Getier, aus denen jemand ein Kunstwerk geschaffen hatte.

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Wir sahen uns noch den Sonnenuntergang an und verbrachten dann den letzten Abend auf der Encantada.

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Die Bilder des Tages

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Galapagos Inseltour Tag 4 – Punto Suarez

Am Nachmittag liefen wir noch einen weiteren interessanten Spot der Isla Española an, den Punto Suarez. Der erste Eindruck war nicht spezieller, als eine der bisher gesehenen Inseln. Es gab Seehunde, rote Krebse und Iguanas. Die Marine Iguanas hier kamen diesmal in Schwarz-Rot und teilweise auch mit Grün daher. Die Leguane waren immer wieder sehenswert!

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Hier waren sie sogar so zahlreich vertreten, dass man teilweise schon kaum noch Stein unter ihnen zu sehen vermochte.

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Auf unserem Rundgang um die Insel sahen wir noch kleine Lava Lizzards, die hier teilweise feuerrote Köpfe hatten. Auch kleine Schlangen sahen wir hier und dort. Sie waren allerdings viel zu klein, um Menschen gefährlich werden zu können. Ausserdem bekamen wir noch einen seltenen Vogel zu sehen: Den Falken. Wir sahen insgesamt zwei, die auf einem Stein sassen und offensichtlich nach Beute spähten.

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Dann aber kam das eigentliche Highlight der Insel. Ein besonderer Vogel, der zwar im ganzen Pazifik von Mittelamerika bis in die Antarktis lebt, sich allerdings nur auf den Galapagos fortpflanzt: Der Albatros! Wir waren völlig aus dem Häuschen, als wir den ersten nur wenige Meter von uns im Gebüsch hocken sahen. Er sah aus, wie aus Wachs gegossen. Gefieder und Schnabel hatten so einen eigenartigen Glanz. Fast schon majestätisch wirkten sie auf uns.

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Offensichtlich brütete er oder sie gerade den Nachwuchs aus. Er schien wie die meisten Tiere hier überhaupt keine Angst zu haben und ließ uns nah an sich heran. Dann plötzlich stand er auf, wir dachten schon, er hätte es doch mit der Angst bekommen, doch er wollte offenbar nur dem Nachwuchs etwas frische Luft geben. Unter ihm sass ein kleines graues, flauschiges Albatros-Küken und wartete auf seine Fütterung.

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Wir bestaunten das Wunder der Natur und freuten uns darüber, fast schon an dem Geschehen teilzuhaben. Wir hatten uns darüber gefreut, die Albatrosse gesehen zu haben und dachten uns, dass zwei stück schon eine ganze Menge ist. Doch je weiter wir unseren Rundgang fortsetzten, desto mehr Albatrosse liefen uns über den Weg. Viele Brüteten, manche Männchen zankten sich um die Damen, wobei sie mit ihren großen Schnäbeln eine Art Fechtkampf ausübten.

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Später kamen wir noch zum lokalen Albatros-Flughafen, mit Start- und Landebahn. Hier war ein Verkehr in der Luft, meine Güte. Es wimmelte einfach überall von Ihnen, sie flogen über uns rüber und liefen uns über den Weg, ohne uns große Beachtung zu schenken. Wir waren begeistert!

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Auf der anderen Seite der Insel, sahen wir noch Masked Boobies, die intellektuellen Vertreter ihrer Art. Außerdem gab es hier noch das Blow Hole zu sehen. Ein Geysir artiges Schauspiel, ausgelöst durch Tunnel und Kanäle im Lavagestein und durch das hindurch schießende Wasser der Brandung. Wir sahen dem beruhigenden Schauspiel noch eine Weile zu und beendeten den Ereignisreichen Tag.

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