Galapagos Inseltour Tag 2 – Santa Fé Island

Bevor wir die Isla Santa Fé anliefen, war noch eine Schnorchel Tour angesetzt. Wir hatten mit der Encantada in einer Bucht Anker geworfen und waren von dort aus gestartet. Hier sahen wir dann zum ersten Mal auch den Reef Shark mit eigenen Augen, während wir im Wasser waren. Das Gefühl zu beschreiben ist schwierig. Es war keine Angst, eher eine Art angespannte Neugier. Wir folgten ihm einige Zeit im wenig tiefen Wasser und hofften insgeheim, dass er sich auf irgendeinen Fisch stürzen würde, aber er verhielt sich friedlich.

Der Strand von Santa Fé Island war vollständig von Seelöwen bevölkert. Sie lagen dicht an dicht, wärmten sich gegenseitig, schliefen dabei neben- und aufeinander. Zwischendurch robbte immer wieder mal ein allein liegender davon und legte sich mitten auf zwei andere drauf, die gerade friedlich zusammen geschlummert hatten. Nach einigen Protestgrunzern und diversem Hin-und-Her-Gedrehe fanden sie dann doch wieder eine Schlafposition, die zwar nicht unbedingt bequem aussah aber offenbar für alle zufriedenstellend war.

Ansonsten sahen wir auf der Insel wieder die baumartigen Kakteen, in deren Schatten sich Lava Lizzards und Land Iguanas aufhielten. Die Iguanas hier sahen wieder anders aus, sie waren unifarben in einer Art Sand-Ton. Offenbar hatten sie auch ihre Paarung schon hinter sich, zu mindest war der sonst aufgestellte, stachelige Rückenkamm zur Seite weg geklappt, was sie deutlich friedlicher erschienen ließ.

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Galapagos Inseltour Tag 2 – South Plaza Island

Wir waren über Nacht zu den Plaza Islands weiter gefahren, von denen es zwei gibt: North und South. Wir legten an der South Plaza Island an. Dort wurden wir bereits von Seelöwen empfangen, die den Landungssteg besetzt hatten. Nur sehr wiederwillig ließen sie sich dazu bewegen, uns Platz zu machen. Das Männchen gab dabei laute Grunzlaute von sich, vermutlich um uns zu vertreiben. Aber wir ließen nicht locker und betraten die Insel.

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Hier war eine andere Art der Iguanas heimisch. Die Land Iguanas hier waren grau und gelb und erinnerten stark an Uhrzeit Tiere. Hätten sie noch kleine Flügel gehabt wären sie ohne Zweifel als Drachen durch gegangen.

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Außerdem gab es hier verschiedene Vögel, die völlig angstfrei überall herum sassen und uns bis auf einen Meter, oder teils sogar näher, heran kommen ließen. Darunter war die Galapagos Seemöwe und auch der Blue Footed Boobie, die Galionsfigur der Galapagos Inseln. Wir konnten sie hier allerdings nur aus ein paar Metern Entfernung sehen.

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Landschaftlich war die Insel ebenfalls völlig anders als die Isla Santa Cruz. Es wuchsen ausschließlich Kakteen, die wie Bäume wuchsen und eine spannende Rinde abwarfen. Der Boden war von roten Sträuchern überwuchert, die für ein spannendes Panorama sorgten.

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South Plaza Island in Bildern

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Galapagos Inseltour – Tag 1

Von der Isla Baltra ging es also los. Wir hatten etwas Zeit, uns miteinander bekannt zu machen und uns über unsere Reisen auszutauschen. Dann steuerte uns der Captain zu einer nahegelegenen Bucht

Bachas Bay

Mit der Encantada konnten wir natürlich nicht bis in die Bucht hinein fahren und anlegen. Wir setzten also mit einem kleinen Schlauchboot, genannt Zodiac, an land. Da es keinerlei Anleger gab hielten wir geradewegs am Sandstrand und wateten durchs Wasser an Land. Das bezeichnete unser Guide als Wet Landing, was gerade bei den Fotografen immer für einen erhöhten Puls sorgte.

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Die Bucht war traumhaft schön: feiner weißer Sandstrand, türkis blaues Meer, ein Traum!

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Wir sahen eine ähnliche Tierwelt, wie auch schon in der Tortuga Bay. Logisch, da wir uns auf der gleichen Insel befanden. Wir sahen wieder die feuerrot und blauen Krebse sowie die schwarzen Marine Iguanas, die allesamt auf den Steinen Sonne tankten.

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Einen der Iguanas sahen wir sogar in Aktion beim Schwimmen. Schlangenartig bewegte er sich im Wasser fort.

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Wir besuchten noch eine kleine Salzwasser Lagune im inneren der Insel. Hier waren zwei Flamingos auf der Suche nach Nahrung. Flamingos hatten wir ja auch schon in der Uyuni Wüste gesehen, dieser hier waren aber noch unbeirrter durch unsere Anwesenheit. Ohne natürliche Feinde nahmen sie uns einfach nicht als Bedrohung war.

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Danach ging es noch zum Schnorcheln ins Wasser

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Zwar hatten wir vorher vom Boot aus bereits Haie gesehen, aber der Guide versicherte uns, dass es sich dabei um den ungefährlichen Reef Shark handelt, der maximal 1,20 Meter lang wird und keine Menschen angreift. Die beiden Dänen trafen unter Wasser tatsächlich auf einen der Haie, wie angekündigt schwamm dieser aber recht desinteressiert an ihnen vorbei. Puh. Wir sahen allerlei bunte Fische, sowie die recht ordentlich ausgewachsenen Stachelrochen, die man auch schon vom Boot aus hatte sehen können.

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Nach dem Abendessen fuhr unser Boot dann los. Der Grossteil der Strecke zwischen den Inseln wurde Nachts gemacht. So hatten wir am Tag mehr Zeit für die Expeditionen, was uns natürlich entgegen kam. Allerdings wurde es dann abends und nachts in der Kabine schon mal ziemlich schaukelig. Wir warfen vorsorglich Womex ein, um halbwegs ruhig schlafen zu können.

Die Bilder des ersten Tags

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