Salar de Uyuni – Tag 3

Der dritte Tag begann wieder zeitig. Als erstes Highlight sahen wir die Lagoa Colorada, die rote Lagune. Glücklicherweise hatten diese am Vortag nicht mehr geschafft, so zeigte sie sich uns gemeinsam mit dem Morgennebel und bot so die noch beeindruckendere Kulisse.

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Dann ging es zum Arbol de Piedra, dem Baum aus Stein. Es war ein speziell geformter Stein mitten in der Wüste. Um ihn herum waren noch weitere Felsen, die wir auch nach Herzenslust erklommen. Mich erinnerte es etwas an das Hochplateau des Teide auf Teneiffa.

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Dann sahen wir noch weitere Lagunen, an denen sich Horden von Pelikanen versammelt hatten. Wir hielten insgesamt an 5 verschiedenen Lagunen. Ich tauschte mich ein wenig mit Andy, einem Engländer, der mit seiner Freundin Helen reiste, über Fotografie aus. Im Team schlichen wir uns wie die Jäger an unsere Beute, die Motive, heran.

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Am Abend kamen wir dann bereits am Rand des Salar an. Wir schliefen in einem der Salz Hotels, die es rund um den Salar gibt. Tatsächlich besteht hier alles aus Salz. Das Salz wird zunächst zu Klötzen gepresst, um als Mauerstein zu dienen. Auch die Betten bestehen aus ähnlichen Bausteinen. Der gesamte Boden ist ausgelegt mit: Na, was könnte es sein? Richtig! Groben Salzkörnern. Als Highlight gab es eine heisse Dusche und Strom für 3 Stunden, um die Akkus für den finalen Tag aufzuladen.

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Tag 3 in Bildern

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Salar de Uyuni – Tag 2

Der Zweite Tag begann sehr früh. Schon um 05:30 fuhren wir los, den Sonnenaufgang sahen wir uns aus dem Auto heraus an. Der Tag begann zudem direkt mit eine Hiobsbotschaft: Ich wollte gerade die ersten Sonnenstrahlen einfangen, die sich über die Bergspitzen wagten, doch leider wollte meine Kamera nicht mehr scharf stellen. Was ich auch versuchte, Autofokus, manueller Fokus, mit zwei versdchiedenen Objektiven, ich konnte keine scharfen Bilder mehr schiessen…

Am ersten Rastplatz angekommen, ich schmollte noch wegen meiner vermeindlich kaputten Kamera, entdeckte ich plötzlich ein kleines Tier auf einem der Felsen hocken, es starrte erwartungsvoll in meine Richtung. Aufgeregt winkte ich Adela zu mir, denn ich kannte dieses Tier, dass hier in den Anden heimisch ist nur zu gut: Es war ein Chinchilla in freier Wildbahn. Hier hätten sich wohl auch meine Kleinen wohl gefühlt.

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Ansonsten hielt sich die Fauna in dieser lebensfeindlichen Umgebung eher zurück. Einzig: Wir entdeckten noch ein paar Renn-Raupen, die offenbar für Olympia 2016 trainierten. Noch nie habe ich Raupen so schnell spurten sehen. Glücklicherweise funktionierte meine Kamera mit zunehmender Aussentemperatur wieder normal, so dass ich eine von ihnen virtuell einfangen konnte.

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Die Mittagspause machten wir an einer heissen Quelle. Wo wir nach zwei Tagen endlich mal wieder ein Bad nehmen konnten. In den spartanischen Unterkünften gab es in der Regel keine Duschen und wenn, wären sie wohl kaum warm gewesen. So nutzten wir die Gelegenheit, uns sauber zu schrubben und dabei gleichzeitig noch aufzuwärmen.

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Im weiteren Verlauf des Tages passierten wir noch einige Lagunen, in denen Horden von Pelikanen auf Nahrungssuche waren. Ihnen machte das Salzige Wasser und der hohe Siliziumanteil in der Erde offenbar ebenfalls nichts aus.

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Eine der Lagunen war die Laguna Verde, Mineralien sorgen für die grünliche Wasserfarbe.

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Zum Tagesabschluss hielten wir noch bei den Geysiren.

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Tag 2 in Bildern

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Die Salzwüste: Salar de Uyuni – Tag 1

Der Salar de Uyuni, der grösste Salzsee der Welt. Normalerweise startet die Tour durch den Salar von der gleichnamigen Stadt Uyuni aus. Auf Saras Anraten hatten wir die Tour jedoch gegen den Strom gebucht und starteten in Tupiza. Der Vorteil dieser Route ist, dass 1.) nur ein geringer Teil der Touristen diese Trecke fährt und man daher an den meisten, sonst belebten Spots seine Ruhe hat, 2.) man nur mit 4 Personen in einem Jeep sitzt statt mit 6-7 Personen, 3.) man 4 statt 3 Tage Zeit hat, die Landschaft zu geniessen und deshalb weniger hetzen muss und 4.) das Highlight der Tour erst am letzten Tag zu sehen ist und nicht gleich am ersten Tag. Wir hatten uns auf jeden Fall für das Richtige entschieden. Die Tour war grossartig! Der Fahrstil unseres Fahrers war zwar gewöhnungsbedürftig und wenig Komfortabel, auch seine Kommunikation war wenig vorbildlich, aber die Landschaften die wir sahen waren unbeschreiblich!

Salar de Uyuni – Tag 1

Am ersten Tag sahen wir noch verhältnismässig wenig Highlights. Die Landschaft war karg und bergig, hier und dort grasten Alpakas und Lamas auf den Hügeln. In einem etwas grüneren, fast trockenen Flussbett, machten wir eine Mittagspause und assen gemeinsam mit den Lamas, die hier häufig mit Federschmuck behangen sind.

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Das Essen war für eine mobile Küche vorbildlich. Täglich gab es Suppen, Eintöpfe, Kartoffeln, frisches Gemüse, Fleisch, Eier in allen Formen, Salat, ein Traum!

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Abends hielten wir dann in einem kleinen Bergdorf, wo wir Nachmittagstee und Abendessen einnahmen. Vor dem Schlafen gehen kam noch eine Horde Kinder zu uns und bestand darauf, uns etwas vorzusingen. Wir liessen es über uns ergehen und versuchten, aufgrund der Schüchternheit, mit der die kleinen ihre Songs vortrugen, nicht zu sehr zu grinsen.

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Der Sternenhimmel war so klar, keine Lichter einer Stadt verdarben die Sicht. Die Milchstrasse war vollständig zu sehen.

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Danach machten wir es uns in unserer kalten Behausung gemütlich, mümmelten uns in unsere Wolldecken und Schlafsäcke ein und ruhten uns für den nächsten Morgen aus.

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Die Bilder des ersten Tages

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